Facebook Marketing: 2000 – 3000 Klicks am Tag!

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2000 – 3000 Besucher mehr am Tag nur durch gutes Facebook Marketing ist möglich! Doch es gibt einige Dinge die du vorher beachten musst und natürlich brauchst du die richtigen Voraussetzungen.

In meinem Beispiel waren es Fanseiten mit ca. 50.000 Fans. Ich habe 6 Fanseiten, welche in ihrem Themengebiet die Größten sind und mich auch mit Traffic entlohnen. Eine Liste meiner Fanseiten erhältst du nicht aber einmal die Anzahl der Fans:

Facebook Fanzahl

4.381 Fans klingt wenig – ich habe auch mehrere (hier nicht gelistete) Fanseiten mit mehr Fans. Das Thema macht’s aus! Im vorliegenden Beispiel ist das Thema sehr speziell und regional, die Anzahl der Fans sind also mehr als gut. Nun aber los:

Wie mache ich erfolgreiches Facebook-Marketing?

Ich unterscheide zwei verschiedene “Methoden” beim Facebook-Marketing:

  • Unternehmens-, bzw. Website- Marketing. Wird zum Beispiel erfolgreich von Mashable betrieben
  • Themen- Marketing. Sunglasses wäre ein perfektes Beispiel

Meiner Meinung nach sollte man sich (wie so oft) für einen Mix entscheiden. Themen-Marketing Fanseiten sind einfacher zu bewerben man baut darauf, dass dies der breiten Masse gefällt. Wie beginne ich also eine Themen-Marketing Fansite zu machen? Ganz einfach: Fanseite online stellen, interessantes Bild rein und alle Freunde und Freundinnen einladen. Dann hast du vielleicht 200 – 300 Einladungen und 100 effektive Fans.

Durch die neuen Live-Meldungen erhalten deine Freundes-Freunde nun Meldungen: Max Müller ist Fan von deiner Fansite. Hast du ein zeitlich gutes Thema gewählt erhälst du auch dadurch neue Fans. Ist das Thema zu speziell endet hier der Hype, bevor er aufgehört hat.

Ein guter “Hype”, wie ich es genannt habe kann dir bis zu 50 Fans in ein paar Sekunden bringen (so geschehen bei meiner größten Fanseite). Solltest du nun also zum Beispiel einen Brillen-Shop haben kannst du auch ein Gewinnspiel organisieren.

Teilnehmen kann man zum Beispiel, wenn der Fan ein Foto von sich und seiner Brille mit einem deiner vorgelegten Beispieltexte als Beschreibung an die Fanseite-Pinnwand schickt. Vorteil: Die gesamten Freunde deines Fans sehen das Bild: In den Live-Meldungen und auf seinem Profil. Deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, solche Gewinnspiele bringen auf die Dauer aber Massen an Fans.

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So optimierst du deine Facebook Seite für Suchmaschinen

Du möchtest deine Facebook Seite nicht nur für Facebook optimieren, sondern auch für Suchmaschinen? Das kann durchaus Sinn machen, denn so können noch mehr Nutzer auf deine Facebook Seite aufmerksam werden.

Zudem kannst du durch einen gute Facebook Seite auch deine eigenen Website bekannter machen. Deswegen werde ich dir nun im folgenden ein paar grundlegende Tipps geben, wie du deine Facebook Seite für Suchmaschinen optimieren kannst.

Den richtigen Namen wählen

Wer denkt, der Name sei die perfekte Gelegenheit, so viele Keywords wie nur möglich unterzubringen, sollte sich lieber ein wenig zurückhalten: Werden zu viele Keywords genutzt, ist dies für die Facebook Seite eher schädlich als von Nutzen.

Slogans, Beschreibungen oder Symbole sollten hier grundsätzlich besser vermieden werden. Allerdings sollte per Google Adwords eine kleine Keyword-Recherche gemacht werden und das am besten passende Keyword im Namen verwendet werden.

Dies gilt, sofern man eine Facebook Seite für seine Firma erstellen möchte. Erstellt man hingegen einen Facebook Seite für seine Firma, sollte der Firmenname für die Facebook Seite gewählt werden.

Mehr Content

Auch wenn es schwierig ist, umfangreichere Texte auf der eigenen Facebook Seite unterzubringen, da die Möglichkeit größerer Text-Blöcke standardmäßig stark begrenzt ist, gibt es einen Weg, um mehr Inhalte zu platzieren.

Mittels FBML, der Facebook-Auszeichnungssprache, lassen sich zusätzliche Tabs und Static-FBML-Boxen erstellen. Damit kann zum Einen mehr Content untergebracht und zum Anderen auch das Design individueller gestaltet werden.

Beschreibungstexte für Bilder

Obwohl Bilder optimalerweise für sich sprechen, ist es aus SEO-Gründen besser, noch etwas Text hinzuzufügen. Ergänze also Fotos und Videos mit sinnvollen Beschreibungen.

So gehst du sicher, dass auch Suchmaschinen erkennen, warum es in dem Bild oder Video geht. Dadurch das Suchmaschinen das Bild oder Video nun bessern analysieren können, werden sie es auch besser ranken.

Den „Info“-Reiter nutzen

Nutze den Tab „Info“, um wichtige Informationen über dein Unternehmen anzugeben. Fülle diese so vollständig wie möglich aus. Vorteil: Dieser Teil hat Einfluss auf Google.

Nimm auch die Möglichkeit wahr, an dieser Stelle Produkte / Dienstleistungen aus deinem Angebot etc. zu erwähnen und auf deine Unternehmens-Website zu verlinken.

Kommentare für stärkere Verlinkung

Wenn du Kommentare von Fans auf deine Beiträge erhältst, steigern diese die interne Verlinkung innerhalb Facebook zu deiner Facebook-Seite – und die Bedeutung für Google nimmt ebenfalls zu.

Was kannst du also tun, um möglichst viele Kommentare zu erhalten? Poste Beiträge, die bei deinen Fans auf Interesse stoßen und diese dazu bringen, Kommentare zu hinterlassen.

Statusmeldungen verlinken

Deine Status-Updates eignen sich hervorragend für das Einbinden von Links, die auf deine Unternehmens-Website führen. Warum?

Die Status-Updates befinden sich recht weit oben in der Seitenstruktur, zudem erreichen deine Status-Updates sämtliche Fans per News Feed.

Facebook Marketing Fehler

Plant eine Marke den Facebook-Auftritt, so ist eine gewisse Nervosität häufiges Begleitsymptom. Kein Wunder: Gerade bei den ersten Schritten auf fremdem Terrain ist die Unsicherheit groß und es heißt „Augen auf!“, um die zahlreichen Stolpersteine gekonnt zu umgehen.

Wer nun ebenfalls neu ist auf Facebook und gerade als Frischling dort sein Unwesen treibt, sollte überprüfen, ob er bei der Präsentation seiner Marke alles richtig macht. Unsicher? Meine nachfolgende Checkliste gibt eine kleine Hilfestellung bei der Kontrolle, ob auch du die typischen Facebook-Fehler begehst.

1. Kümmert sich der Richtige um den Facebook Auftritt?

Schlecht: Das Social Media Management übernimmt ein interner Mitarbeiter, der mit anderen Dingen bereits ausgelastet ist und die Aufgabe lediglich „nebenbei“ erledigen kann. Hier ist mangelnde Qualität zwangsläufig die Folge.

Besser: Du hast einen erfahrenen Social Media Manager, der sich um genau solche Angelegenheiten kümmert – hauptsächlich, nicht nebenbei. Auch Leute mit journalistischem Hintergrund eignen sich gut für die Stelle des Social Media Managers.

2. Wie häufig gibt es neue Postings?

Zu viele Updates sind genauso wenig zu empfehlen wie zu seltene Updates. Der Leser soll nicht erschlagen werden von neuen Postings, so dass er irgendwann genervt alle neuen Beiträge ignoriert oder gar „Gefällt mir nicht mehr“ klickt.

Zugleich soll die Marke aber im Gedächtnis bleiben – regelmäßige Postings sind somit ein Muss. Richtwert: Mindestens 2 bis 4 neue Einträge pro Woche.

3. Behandelt der Facebook Auftritt neben der eigenen Marke noch weitere Themen?

Wer ständig von der eigenen Marke spricht, macht sich leicht unbeliebt und langweilt seine Fans. Denn die wollen nicht immer nur das Eine hören, sondern erwarten inhaltliche Abwechslung. Interessante, witzige, und unterhaltsame Themen sind immer ein wertvolles Plus für die Facebook Fanseite.

Daher denke nicht nur immer an deine Marke, sondern an deine Kunden. Lieferst du das, was deine Zielgruppe hören, lesen oder sehen möchte, wirst du keine Probleme beim Facebook Marketing haben.

4. Steht genügend Zeit für die Pflege des Facebook Profils zur Verfügung?

Eine Fanseite auf Facebook benötigt intensive Pflege: Dies betrifft nicht nur die Häufigkeit der Beiträge, sondern auch die inhaltliche Komponente. Zudem fordert auch die Erfolgskontrolle und spezielle Aktionen ausreichend Zeit.

Stellt sich heraus, dass eine konstante Pflege der Facebook Fanseite nicht umsetzbar ist, ist es unter Umständen hilfreicher, hier wieder offline zu gehen und erst dann wieder ein Profil zu veröffentlichen, wenn genügend Zeit für die regelmäßige Pflege vorhanden ist.

5. Findet der Leser auch etwas Witziges?

Ein witziger Beitrag, ein skurriles Video – in der Regel mögen User humorvolle Postings. Der Unterhaltungswert sollte möglichst hoch sein: Je lustiger und ausgefallener, umso höher die Aufmerksamkeit der User und das Interesse, sich mit anderen Nutzern im Web auszutauschen.

6. Findet ein Dialog statt?

Wer nur mitteilen möchte, anstatt mit Fans zu kommunizieren, sollte hierfür eine andere Plattform wählen.

Für schlichte Info-Meldungen eignen sich beispielsweise Presseportale. Eine Facebook Fanseite jedoch steht für Dialog und gegenseitiges Zuhören!

7. Erhalten „Fans“ exklusive Angebote?

Fernsehen, Radio, Ladengeschäfte, Website – und die Facebook Fanseite das Gleiche in grün? Nicht empfehlenswert!

Das Angebot auf Facebook sollte sich stattdessen vom restlichen Angebot abheben und dem User etwas Exklusives bieten. Für den User ein Grund mehr, den Like-Button anzuklicken!

8. Warum klicken Fans den Like-Button?

Eine Analyse des Nutzerverhaltens ist wichtig, um künftige Vorgehensweisen zu optimieren. Wer den User versteht, kann auch auf ihn eingehen.

Deshalb empfiehlt es sich, sorgsam zu prüfen, warum die eigenen Fans eigentlich zu Fans wurden: Klicken sie den Like-Button, weil sie Rabatte erwarten? Wollen sie spezielle Angebote oder einen besseren Service?

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Mehr Facebook Fans aber weniger Interaktion?

Facebook als Marketing-Instrument einzusetzen, ist für viele Unternehmen inzwischen Routine. Ziel Nummer 1: Die Gewinnung von Fans! Dass viele Unternehmen allerdings etwas kommunikationsmüde werden, sobald sie eine hohe Zahl an Fans erreicht haben, zeigt eine entsprechende Untersuchung.

Beinahe alle großen Marken präsentieren sich heutzutage auf Facebook. Stellen sie es geschickt an, gewinnen sie oftmals schon in kurzer Zeit ein Menge Fans. Die Weichen für einen beidseitigen Dialog sind gestellt.

Doch gerade dann, wenn Markenprofile immer mehr Fans verzeichnen, stürzt der Dialog ab. Zu diesem Ergebnis gelangten die Kommunikationsagenturen Zucker, Buddybrand und Pilot, nachdem sie 75 Markenprofile auf Facebook ausgewertet hatten. Doch warum ist das so?

Bereits vor einigen Jahren steckte man diese vier Kommunikationstypen unter den ausgewerteten Markenprofilen auf Facebook ab:

  • Passive-Brand
  • Sender-Brand
  • Host-Brand
  • Friend-Brand

Inzwischen wurde auch dieser Typ identifiziert:

  • Service-Brand

Während sich die Markenprofile innerhalb der vier Kommunikationstypen verstärkt Richtung dialogorientierten Facebook-Auftritten bewegen, sinkt jedoch die Dialogkraft. Waren vorletztes Jahr noch 4,3 Prozent der Fans aktiv auf den Markenprofilen unterwegs, sind es ein Jahr später nur noch 1,5 Prozent.

Im Durchschnitt hat ein Markenprofil rund 25.000 Fans auf Facebook: Und welcher Kommunikationstyp erreicht die höchste Interaktionsrate?

Passive-Brand – Die passive Marke

Wie der Name schon andeutet, geht hier nicht viel hinsichtlich Kommunikation und Kundendialog. Marken dieses Typs beschränken sich bei ihrem Facebook-Auftritt auf ein Minimum: Sie sind weder sehr präsent noch wirklich aktiv. Das höchste der Gefühle: Fans können den Like-Button anklicken.

Sender-Brand – Die mitteilungsbedürftige Marke

Dieser Typ setzt auf Input. Man nutzt Facebook als Distributionskanal und hält seine Fans mit ständig aktuellen Informationen auf dem Laufenden.

Im Vergleich mit den anderen Kommunikationstypen erreichen Sender-Brands mit dieser Strategie die geringste Interaktionsrate (1,2 Prozent).

Host-Brand – Die Marke, die sich zurücklehnt

Hier lehnt man sich zurück und überlässt die Pinnwand den Fans. Diese können sich austoben, die Marke selbst liefert kaum Input.

An Dialog besteht ebenfalls kein Interesse. Die erreichte Interaktionsrate: 1,5 Prozent.

Friend-Brand – Die kommunikationsfreudige Marke

Marken des Friend-Typs fahren eine konkrete Interaktionsstrategie. Der Kundendialog steht an oberster Stelle.

Deshalb steht die Marke mit ihren Fans auf Facebook in engem Austausch. Die Interaktionsrate beläuft sich auf 1,5 Prozent.

Service-Brand – Die serviceorientierte Marke

Kundenorientierung wird groß geschrieben! Marken kommunizieren auf Facebook regelmäßig mit ihren Fans. Dabei suchen sie den Dialog vorrangig zu Service-Themen.

Es geht um Kundenzufriedenheit und Problemlösungen. Kein Wunder, dass die Interaktionsrate hier mit 2,0 Prozent am höchsten ist!

Schlusswort

Sieht man sich die Erkenntnis „Je mehr Fans, desto geringer die anteilige Aktivität“ an, so fragt man sich, woran es eher liegt: An der falschen Kommunikationsstrategie oder daran, dass man beispielsweise durch attraktive Gewinnspiele etc. einst die „falschen“ Fans gelockt hat?

Diese Frage wirst du dir nun selbst beantworten müssen. Ich hoffe ich habe dir nun einiges an Informationen gegeben. Mit ein bisschen Kreativität wirst auch du erfolgreich Themen-Marketing betreiben. Unternehmens- bzw. Website-Marketing möchte ich nicht unbedingt behandeln. Dafür habe ich dort zu wenig Erfahrung. Sag mir deine Meinung. Viel Erfolg!

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1 Kommentar
  1. Tanja

    Der Hinweis auf den Dialog ist so eine Sache – was tun, wenn die Fans nicht gesprächig sind? Ansonsten sehr sinnvolle Tipps – auch mal Videos zu posten, werde ich gleich umsetzen.

    Antworten

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