Google Bilder kostenlos: So machst du Bilder zu deinen eigenen!

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Es ist schon faszinierend, wie viel Mühe sich manche geben um Produktbeschreibungen aus Datenfeeds zum unique Content zu manipulieren. Da wird hin und her übersetzt, Wikipedia-Texte eingemischt, usw. Klar alles nichts was Google unbedingt freut aber Why not!.

Verwunderlich ist für mich allerdings, wenn für die Text-Produktion aufwändigste Scripte geschrieben werden und dann die Bilddaten der Produkte als IMG-Tag direkt vom Server des Shops geholt werden.

Nun will ich nicht unbedingt sagen, dass Google das als abwertendes Kriterium für eine Seite ansieht. Auf jeden Fall halte ich es durchaus für möglich, da diese Vorgehensweise leicht auf algorithmischer Basis herausgefunden werden kann. Auf einen Filter mehr oder weniger kommt es Google bestimmt nicht an.

Außerdem sehe ich auch bei meinen Seiten, dass ein Besucher-Anteil von ca. 5 % über die Google-Bildersuche kommt.

Was tun?

  • Möglichkeit 1: Bilder auf den eigenen Server ziehen und von dort einbinden. Puh, das mag bei 1000 Produkten gehen, aber bei 100.000 + X Produkten braucht das nur ewig Platz und ein Datenfeed-Update dauert Stunden.
  • Möglichkeit 2: Die aus meiner Sicht cleverste Lösung: Die URLs der Abbildungen hat man in der Regel sowieso in der Datenbank, also kann man diese auch per mod_rewrite so umschreiben, als seien es Bilder vom eigenen Server. Das funktioniert so:

Als Beispiel nehmen wir mal folgendes Produkt: USB-Verlängerung Neil, blau von Koziol.

  1. Artikel-Bezeichnung so umschreiben, dass es ein gültiger Dateiname ist: Erst mit strtolower alles auf Kleinschreibung setzen, dann unerlaubte Zeichen mit strtr ersetzen und ggf. mit substr einkürzen. Somit wird “USB-Verlängerung Neil, blau von Koziol” zu “usb-verlaengerung-neil-blau-von-koziol”
  2. Nun brauchen wir eine eindeutige Zuordnung des Bildes zum Produkt: Es soll ja schließlich kein anderes Bild angezeigt werden. Dafür verwende ich i.d.R. die eindeutige ID aus der MySQL-Datenbank. Wer ganz paranoid ist, schreibt die ID in Buchstaben um (z. B. aus 1 wird a, aus 2 wird b, usw.). Nehmen wir an die ID ist 45, dann wird daraus “de”.
  3. Jetzt brauchen wir noch etwas, was die ID als Variable bei mod_rewrite erkenntlich macht: Dass kann alles mögliche sein. Der Keyword-Optimierung wegen nehmen wir einfach “-design_”.
  4. Nun setzen wir das ganze zum Dateinamen zusammen: Das sieht so aus: “usb-verlaengerung-neil-blau-von-koziol-design_de.jpg”
  5. Nun brauchen wir noch die Anpassungen in der .htaccess, die auf die eigentliche Datei weiterleitet: RewriteRule -design_([-0-9a-zA-Z]+).jpg$ image.php?bildid=$1
  6. Aufgerufen wird damit über mod_rewrite die Datei image.php: Diese macht nichts anderes als sich als Bild auszugeben: header(”Content-type: image/jpeg”) und die Variable “bildid” wieder in die eigentlichen numerische ID (45) umzurechen. Damit wird in der Datenbank nach der ursprünglichen Bild-URL gesucht und dieses Bild als JPG generiert und ausgegeben:

That’s it, schon hat mein sein eigenes Bild. Natürlich versieht man das Bild noch mit einem sinnvollen Alt-Text und gibt in den Google-Webmaster-Tools die erweiterte Bildsuche für die eigene Seite frei.

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2 Kommentare
  1. Markus

    Habe diese Idee etwas angepasst vor ein paar Tagen in einen “Preisvergleich” eingebaut und habe tatsächlich ein paar Besucher über die Bildersuche bekommen. Die konvertieren zwar so gut wie gar nicht, aber man weiß ja nie…

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  2. Skiller

    Gedankenspiel zu später Stunde und nach 2 Messe-Tagen mit platten Füßen:

    – Produktdatenfeed aus Netzwerk ziehen (>1.000.000 Datensätze)
    – Nur Bild, Bezeichnung und Deeplink verwenden
    – Expired Domain mit Keyword Bild, Bilder, Abbildung, Foto, ..
    – Bilder-Verzeichnis basteln
    – Kleines Keyword-Stuffing und Keyword-Shuffling im Random Text

    = Longtail

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