Online Marketing Instrumente: Welches sind die wichtigsten Online Marketing Maßnahmen?

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Heute gibt es kaum noch ein Unternehmen, welches den Bereich Online Marketing außer Acht lassen kann. Die Präsenz im Internet ist eine der entscheidenden Faktoren für langfristigen Unternehmenserfolg.

Doch gerade für solche Unternehmen, die bislang wenig oder gar keine Erfahrung mit E-Commerce und Online-Marketing gemacht haben, kann es schwierig sein, eine passende Strategie zu finden, mit der sich die jeweiligen Unternehmensziele bestmöglich umsetzen lassen. Was also sollte man in diesem Zusammenhang unbedingt beachten?

Eine Strategie sollte langfristig angelegt werden

Eine Online-Marketing-Strategie verfolgt in der Regel mittel- bis langfristige Ziele und sollte sich immer eng an dem Unternehmensleitbild orientieren. Ganz allgemein können folgende Fragen dabei helfen, eine geeignete Strategie zu finden:

  • Welches konkrete Ziel soll verfolgt werden?
  • Welche Maßnahmen und Instrumente eignen sich für diesen Zweck?
  • Bis wann soll das Ziel erreicht werden?
  • Welches Budget steht zur Verfügung?

Nachdem ein bestimmtes Ziel festgelegt wurde, beispielsweise die Erschließung neuer Zielgruppen oder eine Umsatzsteigerung, gilt es zunächst einmal zu analysieren, welche Instrumente und Maßnahmen Teil der Online-Marketing-Strategie werden sollen. Abhängig von der Unternehmensausrichtung und den gesetzten Zielen sind unterschiedliche Faktoren für den Erfolg entscheidend.

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Die Wahl der passenden Instrumente und Maßnahmen

Im Online-Marketing stehen eine ganze Reihe unterschiedlicher Instrumente zur Verfügung. Zu den relevantesten zählen folgende, absteigend nach Wichtigkeit sortierte:

1. E-Mail-Marketing

E-Mails eignen sich noch immer hervorragend, um Kunden und potenzielle Kunden auf bestimmte Angebote aufmerksam zu machen oder Interesse zu wecken. So können Onlineshops beispielsweise auf Rabattaktionen hinweisen, Unternehmen ihren Kunden relevante Informationen zukommen lassen oder mehr.

Auch wenn viele der Meinung sind, E-Mail-Marketing hätte in den vergangenen Jahren an Relevanz verloren, gänzlich verzichten sollte man nicht auf dieses Marketing-Instrument. Denn E-Mail-Marketing bietet einem die Möglichkeit seine Interessenten und Kunden immer wieder erreichen zu können, sobald sie sich einmal in den E-Mail-Verteiler eingetragen haben. Ein gutes deutsches E-Mail-Marketing-Tool ist Klick-Tipp.

2. Social-Media-Marketing

Immer wichtiger wurde in den letzten Jahren auch die Präsenz von Unternehmen in den sozialen Netzwerken. Je nach anvisierter Zielgruppe eignen sich manche Netzwerke besser als andere für das jeweilige Vorhaben. Der wichtigste Vorteil: Hier kann direkt mit Kunden oder potenziellen Kunden kommuniziert bzw. ein Dialog eröffnet werden.

Neben der Verbreitung der eigenen Unternehmensbotschaft spielt auch das Thema Social-Media-Advertising, also bezahlte Werbung auf Facebook, Instagram und Co. eine zunehmend wichtigere Rolle im Online-Marketing. Der Vorteil von bezahlter Werbung ist, dass sofort Ergebnisse erzielt werden können und somit schnell auffällt, ob die Anzeige, der Sales Text und das Angebot für die anvisierte Zielgruppe(n) attraktiv ist.

3. SEA und SEO

Search Engine Advertising (SEA) und Search Engine Optimization (SEO) sind sehr wichtige Bestandteile des Online-Marketings und sollten keinesfalls vernachlässigt werden. Durch SEO Maßnahmen lässt sich das Ranking eines Onlineshops oder einer Unternehmenswebseite bei Suchmaschinen effektiv verbessern. Außerdem kann durch SEO das Suchergebnis so optimiert werden, dass Nutzer, die entsprechende Suchanfragen stellen, eher geneigt sind, das Ergebnis auch anzuklicken.

Mit SEA hingegen lassen sich bezahlte Anzeigen schalten, die Nutzern, wenn die Suchintention passt noch vor den besten organischen Suchergebnissen angezeigt werden. SEA zählt also auch in den Bereich der bezahlten Werbung, womit sofort Ergebnisse erzielt werden können. SEO ist hingegen ein Marathon, bei welchem auf Ergebnisse mehrere Monate bis Jahre gewartet werden muss. Wurde alles richtig gemacht, können durch SEO automatisch kostenlose Interessenten generiert werden.

4. Kooperationen und Affiliate-Marketing

Werbeanzeigen oder Inhalte lassen sich auch auf Webseiten von geeigneten Kooperationspartner schalten. Insbesondere für Start-ups oder KMU eignet sich dieses meist auf Gegenseitigkeit beruhende Instrument gut, um die Reichweite zu erhöhen. Affiliate-Marketing stellt weiterhin eine Option dar, bei welcher Webseitenbetreiber eine Provision erhalten, wenn Sie einen Interessenten erfolgreich an ein Unternehmen weiterleiten.

Die gängigsten Provisionsmodelle sind Bezahlung für Verkäufe, Bezahlung für Anmeldungen oder Bezahlung für Klicks zur Webseite des Werbetreibenden. Der Vorteil der beiden erstgenannten Provisionsmodelle ist, dass nur im Erfolgsfall bezahlt wird. Die Affiliates sind vergleichbar mit einem Vertriebsmitarbeiter, der nur Provision, aber kein Fixum erhält.

Fazit

Im besten Fall werden alle vier oben genannten Online-Marketing-Instrumente aufeinander abgestimmt und in Kombination verwendet. Falls nicht genügen Kapazitäten oder Know-How vorhanden sind, ist es sinnvoll mit bezahlter Werbung anzufangen, am besten in Kombination mit E-Mail-Marketing. Denn würde E-Mail-Marketing weggelassen werden, muss immer wieder bezahlt werden, um weitere Berührungspunkte mit einstigen Interessenten zu schaffen. Beim E-Mail-Marketing sind die weiteren Berührungspunkte, die mit den Interessenten geschaffen werden können, hingegen kostenlos.

Durchschnittlich wird ein Interessent erst nach 7 Berührungspunkten zu einem Kunden. Durch die Kombination bezahlte Werbung + E-Mail-Marketing können z. B. 3 Berührungspunkte über bezahlte Werbeanzeigen und 4 Berührungspunkte über E-Mails erfolgen. Würde nur auf bezahlte Werbung gesetzt werden, erfolgen logischerweise alle 7 Berührungspunkte über die bezahlten Werbeanzeigen. Auch diese Strategie kann sehr powervoll sein, lässt aber immer Potenziale liegen.

Wenn dank bezahlter Werbung bewiesen werden konnte, dass ein Projekt, Online Shop, Angebot etc. von der Zielgruppe gemocht wird, macht es Sinn in organische Maßnahmen zu investieren. Damit sind Maßnahmen gemeint, die bereits heute Arbeit erfordern, aber sich erst in mehreren Monaten oder Jahren auszahlen. Abhängig vom jeweiligen Projekt können hier SEO und Content-Erstellung auf der eigenen Website oder das aktive Führen von Social-Media-Accounts sinnvoller sein.

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