Shopify Dropshipping: So kannst du erfolgreich starten!

XOVI Banner

Dropshipping bezeichnet den Vertrieb von Waren direkt vom Hersteller über einen eigens erstellten Online-Shop. Diese Art Waren zu verkaufen, spart dir nicht nur viele Nerven, sondern auch echte Kosten.

So entfallen zum Beispiel Personal-, Miet- sowie Lagerhaltungskosten, da man im Grunde nur die Bestellungen entgegennimmt und sie an den Hersteller weiterleitet, der die Bestellung dann direkt zum Kunden liefert. Somit bist du nur Shopbetreiber und mehr oder weniger ein Intermediär.

Wie funktioniert das konkret?

Die meisten denken, dass man beim Dropshipping die Ware, die man anbietet, selbst lagern muss. Dies trifft jedoch nicht zu, denn das Konzept entspricht dem Geschäftsmodell des Streckengeschäfts; Direkthandel ist eine andere Bezeichnung, meint aber dasselbe. Das heißt, dass die Ware beim Hersteller bzw. dem Lieferanten (zum Beispiel AliExpress) gelagert wird, sodass die wirklich kostspieligen und aufwendigen Aufgaben dem Hersteller obliegen.

Du nimmst eine beliebige Anzahl an Bestellungen entgegen und leitest sie dem Zulieferer weiter, der sich dann um den Rest der Bestellung kümmert. Es liegt also in seiner Verantwortung, einen ausreichenden Bestand an Waren zu haben und den Auftrag, einschließlich Versand, abzuschließen. Du musst natürlich bestenfalls vorher mit ihm verhandeln, um deine Preise setzen zu können. Wie du vielleicht schon bemerkt hast, benötigst du kein allzu hohes Anfangskapital, um in das Geschäft einsteigen zu können, weshalb dieses Geschäftsmodell auch so beliebt ist.

Cashtube Masterclass Banner
Cashtube Masterclass mobile Banner

Womit anfangen? – Grundlegendes

Zunächst einmal benötigst du einen Online-Shop, den du dir entweder selber erstellst oder dir von jemandem online erstellen lässt. Allerdings ist die Fremderstellung auch mit direkten Kosten am Anfang verbunden, die du dir ersparen könntest.

Sehr empfehlenswert ist die Seite Shopify, die sehr einfach zu bedienen ist und eine Menge Plugins bietet, wie zum Beispiel Dropified oder das Oberlo Addon im Google Chrome. Diese helfen dir später bei dem Ausbau deines Warenbestandes, da du in wenigen Klicks viele Produkte in deinen Bestand einpflegen kannst.

Die direkte Schnittstelle zu AliExpress ist auch hilfreich. AliExpress entspricht im Grunde Amazon im asiatischen Raum. Shopify bietet außerdem sehr viele nützliche Funktionen für die Tätigkeit, die du ausüben möchtest. Dazu gehören kostenlose Designvorlagen, Expertenberatungen, mobile Ansichten deines Shops und vieles mehr.

Bevor du die Produkte auf deiner Plattform anbietest, solltest du deren Beschaffenheit und Qualität überprüfen. Dies ist am sichersten, wenn du dir ein paar Artikel nach Hause zukommen lässt und die Qualität selber überprüfst.

Du benötigst einen Dropshipping-Partner, dessen Produkte du mit Hilfe eines Plugins auf deinen Onlineshop importierst. Bevor die Produkte jedoch veröffentlicht werden, solltest du die Produktbeschreibung, den Produktpreis und den Produkttitel ändern. Diese Vorgehensweise wird unter „Wie finde ich die richtigen Produkte und wie stelle ich sie ein?“ genauer beschrieben.

Der Weg zum Unternehmer – Schritt für Schritt

Auch wenn ich oben schon beschrieben habe, dass man mit diesem Modell sehr viel Geld verdienen kann, solltest du das Gesamtkonzept nicht unterschätzen, denn im Grunde gründest du ein normales Unternehmen. Dazu gehören ernsthafte Überlegungen, wie zum Beispiel das Erstellen eines Business Planes, Recherche über die Produkte und das Zufriedenstellen der Kunden.

Aber auch während das Geschäft läuft musst du dir Gedanken machen, wie du dein Geschäft am Laufen hältst. Dazu musst du stets aus dem Geschehen lernen und dich anpassen. Im Folgenden habe ich für dich in chronologischer Reihenfolge eine sinnvolle Vorgehensweise erläutert.

Marktanalyse

Bevor du total motiviert startest und sofort in den Markt eintrittst und möglicherweise investierst, solltest du dich an deinen Schreibtisch setzen und eine ausführliche Marktanalyse betreiben. Dies klingt erstmal unnötig oder nervig, aber dieser Schritt bildet einen Grundbaustein deines Unternehmens und ist somit unerlässlich.

Hier musst du eine Marktanalyse betreiben, um die bestehende Nachfrage und das vorherrschende Angebot einschätzen zu können. Damit erkennst du Potenziale für dich und dein Geschäft. Das Modell Porters Five Forces ist eines der bekanntesten und häufig genutzten. Das Modell baut auf der Grundannahme auf, die sogenannte Wettbewerbsintensität (= Attraktivität des Marktes in dem Bereich) zu bestimmen.

Dafür analysierst du die Faktoren Verhandlungsmacht der Käufer, Bedrohung von potenziellen weiteren Markteintretern, Verhandlungsmacht der Zulieferer und mögliche Substitutionsgüter (austauschbare Güter), die auf dem Markt herrschen. Laut Modell kannst du dann bestimmen, ob die Wettbewerbsintensität hoch oder niedrig ist. Wenn sie hoch ist, ist der Markt beziehungsweise das Segment, in das du einsteigen möchtest, unattraktiv. Andersherum gilt: Wenn sie gering ist, kannst du sicher in den Markt einsteigen.

Am besten ist es, wenn du dir also bestimmte Produktgruppen heraussuchst und sie bezüglich der genannten vier Aspekte einschätzt und dann beurteilst, ob du mit diesen Produkten Erfolg haben kannst.

Kleiner Tipp am Rande für die Produktrecherche: Du kannst dich an aktuellen Trends orientieren. Dazu eignet sich zum Beispiel Google Trends oder du schaust dir die Bestseller in den verschiedenen Online Shops an. Indem du Trends nachgehst, hast du eine höhere Wahrscheinlichkeit in kurzer Zeit erfolgreich zu sein, aber achte darauf, dass diese vergänglich sind: Fidget Spinner z. B. waren mal ein Renner in Online Shops, aber heutzutage ist die Nachfrage am Boden. Du musst stets auf dem Laufenden bleiben.

Nachdem du externe Analyse betrieben hast, kannst und solltest du ein Geschäftsmodell spezifisch auf deine Produktgruppen erstellen. Bekannte Unternehmen nutzen hierfür das Business Model Canvas. Das Modell ist in neun Komponenten unterteilt, die du alle für dich beantworten musst.

Bei einige Komponenten wie zum Beispiel „Was sind deine Key Resources (wichtigsten Ressourcen)?“ oder „Was werden deine Key Activities (Haupttätigkeiten) sein?“ wirst du schneller sein, als zum Beispiel „Über welche Channels willst du deine Kunden erreichen?“, „Welche Kundengruppen möchtest du alles bedienen (Customer Segments)?“ oder „Was für Kosten fallen überhaupt alle an (Cost Structure)?“.

Du wirst sehen, dass je mehr du über die einzelnen Aspekte nachdenkst, du auf mehr Punkte kommen wirst. Welches sind deine Hauptlieferanten (Key Partners)?, inwieweit willst du deinen Kunden bedienen?, von wo und wie viel erzielst du Umsätze? und wie willst du deinen Kunden einen Nutzen stiften? sind die Fragen, die du dir stellen musst. Die typische Vorgehensweise ist von rechts vom sogenannten Front-End beim Customer Segment links herüber, zum Back-End.

Wie erstellst du einen Store?

Nach der umfangreichen Analyse musst du dir eine entsprechend passende Domain kaufen. Es ist entscheidend, ob du deutschlandweit, europaweit oder weltweit aktiv sein willst. Es gibt zahlreiche Anbieter, aber ich empfehle unter ihnen auch wieder Shopify.

Ich empfehle Shopify zur Erstellung eines Shops, weil du da mit wenigen Klicks eine Seite erschaffen kannst. Damit dein Shop auch ansprechend und seriös wirkt, solltest du ein Shopfiy Theme (Design der Seite) erwerben; es gibt viele Vorlagen, mit denen man per Mausklick fertige Stores importieren kann. Selbst mit kostenlosen Shopify Themes wie z. B. Brooklyn ist man gut beraten.

Wie finde ich die richtigen Produkte und wie stelle ich sie ein?

Nachdem du nun eine funktionstüchtige Seite hast, musst du sie mit Leben füllen. Oben wurde das Thema bereits angeschnitten. In den folgenden Absätzen möchte ich dir die beliebtesten und besten Importmöglichkeiten zeigen.

AliExpress

Das „chinesische Amazon“ hat ein schier unglaublich großes Produktsortiment mit den verschiedensten Kategorien und Produkten für einen vergleichsweise niedrigen Preis. Für das Importieren musst du zunächst das Plugin Dropified herunterladen. Mit einem Klick hast du die Artikel in deinen Shop weitergeleitet, die du im Dashboard anschließend bearbeiten kannst, bevor du sie offiziell veröffentlichst.

Auf diese Art kannst du auch die Bestellung an den Hersteller übermitteln. Was du hier noch beachten kannst ist bei Aliexpress die Versandart „E-Packet“ auszuwählen, damit die Ware schnellstmöglich beim Endkunden ankommt und dich der Kunde positiv bewertet.

Print on Demand

Einzigartige Produkte heben sich von vielen Anbietern ab und genau das passiert, wenn man Print on Demand nutzt. Häufig werden für beliebige Artikel Druckvorlagen designed bzw. verkauft und dann auf die gewünschten Bekleidungen bzw. Accessories bedruckt und vertrieben.

Ähnlich wie bei der Erstellung der Webseite kann man Designs / Produkte selbst erstellen oder man bedient sich am vielfältigen Angebot aus dem Internet, wie zum Beispiel bei Fiverr, wo Designer ihre Zeichnungen zu kleinem Geld zur Verfügung stellen.

Um die Produkte nun im Shop anbieten zu können, empfehle ich das Herunterladen von Apps wie Teelaunch, Printful oder Inkthreadable innerhalb Shopify. Unter dem Menüpunkt „Produkt erstellen“ kann man die Designs auf den gewünschten Produkten darstellen und wie mit Dropified importieren.

Um den Kunden ein besseres Gefühl der Produkte zu geben, solltest du sogenannte MockUps erstellen lassen. Ein MockUp ist, dass die bedruckten Artikel auf Models eingefügt werden und man so professioneller ist beziehungsweise seine Mode besser darstellen (lassen) kann. PlaceIt ist eins der besseren Programme, auf denen man MockUps erstellen lassen kann.

Der nächste Schritt – Wie vermarkte ich meine Produkte?

In einem typischen Marketing Prozess widmet man sich jetzt der Verkaufsförderung mit geeigneten Marketingmaßnahmen. Je besser du deine Produkte verkaufen kannst und je mehr Leute du ansprichst und erreichst, desto höher wird dein Gewinn ausfallen.

Im Folgenden habe ich dir die effektivsten Werbemaßnahmen und -kanäle aufgelistet und beschrieben, inwieweit du sie für die Bewerbung deiner Produkte nutzen kannst.

Social Paid Ads

Soziale Medien werden immer beliebter. Facebook hat zirka 1,6 Milliarden Nutzer, die täglich aktiv sind; bei Snapchat sind es jeden Tag 186 Millionen Menschen. Instagram ist in Sachen Social Media nach Facebook der absolute Vorreiter und hat täglich 500 Millionen Nutzer.

Bei einer Verweildauer auf sozialen Netzwerken mit bis zu vier Stunden täglich, hat man ein hohes Werbepotenzial, da so manch einer auf Werbungen aufmerksam wird und sich weitergehend informieren will. Neben diesem Vorteil kann man auch Targeting betreiben, also für spezifische Kundengruppen, entsprechende Werbung schalten, sodass die Bestellquote höher ist als zum Beispiel Werbeanzeigen im Fernsehen.

Dadurch, dass die Algorithmen der Seiten auch immer besser werden, wird deine Werbung gezielt den passenden Nutzern angezeigt. Natürlich musst du deine Zielgruppe selbst bestimmen und festlegen. Hast du die richtige Zielgruppe gewählt, wird deine Werbung auch entsprechend nur den „richtigen“ Leuten angezeigt.

Virale Videos nutzen

Eine weitere Möglichkeit, um für seine Produkte zu werben ist die Besucherzahl auf der eigenen Webseite zu erhöhen. Dies kann kann durch das Verwenden von viralen Videos oder Bilder passieren.

Diese Bilder oder Videos können dann als Werbeanzeigen verwendet werden, in Beiträgen auf Social Media Plattformen gepostet werden, auf Video-Plattformen wie YouTube eingestellt werden oder auf einer eigenen Webseite eingestellt werden, um so Kunden anzulocken.

Über Google Ads geschaltete Werbeanzeigen werden bei einer Google Suche mit „Anzeige“ gekennzeichnet und ganz oben sowie ganz unten auf jeder Suchergebnisseite angezeigt. Du kannst gezielt Kundengruppen ansprechen und dir sicher sein, dass deine Werbung zu der von dir hinterlegten Suchanfrage angezeigt wird.

So kriegen nur Interessenten und Kundengruppen die Werbung zu sehen, die höchstwahrscheinlich auch kaufen werden. Etwa die Hälfte aller Google Nutzer klicken auf die Anzeigen bei Google und auch Google Shopping wird als bequem empfunden und häufig genutzt.

Influencer Marketing

Influencer sind in den letzten Jahren insbesondere für die junge Zielgruppe mehr als nur Vorbilder geworden; sie sind Entertainer, Ratgeber und tägliche Begleiter. Hier ist es nicht abzuwenden, dass die Kinder und Jugendlichen selbstverständlich auch die Produkte wollen, die ihre Vorbilder nutzen.

Außerdem ist nachgewiesen, dass die Mehrzahl aller Konsumenten erst nach eingehender Recherche kaufen, insbesondere Bewertungen anderer sind nachweislich ein entscheidender Faktor, sich für oder gegen den Kauf des Produktes zu entscheiden.

Wenn man Influencern einige Produkte kostenlos zur Verfügung stellt und sie diese gut finden, werden sie diese auch in ihren Videos erwähnen und ihre Abonnenten höchstwahrscheinlich überzeugen, diese zu erwerben.

Häufig stellen Influencer unter ihren Videos Affiliate Links ein, die direkt zum Shop führen und du mit steigenden Besucherzahlen rechnen kannst. Voraussetzung dafür ist, dass du ein Affiliate Programm anbietest.

Bei den Affiliate Links erhält auch der Influencer einen Teil des Kaufpreises, wenn der Konsument durch diesen Link vom Influencer kauft. Dieser Effekt wirkt oft bestärkend beim Influencer, für deine Produkte zu werben.

Salespromotion (Verkaufsförderung)

Ein weiteres Marketingtool stellt die Verkaufsförderung dar. Sie wird bei Unternehmen gerade dann genutzt, wenn kurzfristig der Absatz steigen soll und die Aufmerksamkeit einer breiten Menge auf sich gezogen werden soll.

Dies wird durch Sonderaktionen für Konsumenten geschaffen, indem Gutscheinaktionen, Preisnachlässe oder Preisausschreiben organisiert werden. Übrigens ist dies via Social Media heutzutage nicht nur einfacher möglich, sondern kostengünstig und man erreicht ein sehr großes Publikum.

SEO Texte

SEO Texte sind Texte, die typische Keywords enthalten und strukturell für Suchmaschinen  optimiert sind.

Um Googles Suchalgorithmus komplett zu erklären, bedarf es ganzer Bücher, hier sei nur erwähnt, dass keywordoptimierte Text in den Google Suchergebnissen weiter oben stehen, da sie von Google als relevanter eingestuft werden.

Vor- und Nachteile von Dropshipping

Bevor ich zu formalen Gesetzen komme, will ich dir nochmal kurz und kompakt die Chancen und Risiken, die mit diesem Handelsgeschäft einhergehen, näher bringen. Wie oben bereits erwähnt, ist es möglich, mit minimalen Investitionsmitteln eine ganzes Unternehmen zu gründen.

In gewöhnlichen Gründersituationen investieren viele Neugründer neben einer Menge Zeit auch Geld, jedoch scheitern ganze 75 % der Startups! Häufig ist man nicht nur mental am Boden, sondern auch finanziell jahrelang danach noch ruiniert. Dem bist du beim Shopify Dropshipping nicht ausgesetzt. Ebenso wenig besteht die Gefahr, dass du auf deinen Waren sitzen bleiben kannst, da du sie nicht lagern musst.

Durch den Entfall der Warenlagerung geht auch der Vorteil einher, dass du kein Personal, keine Miete und kein Verpackungsmaterial bezahlen musst – mehr Kosten kann man fast nicht einsparen. Dadurch, dass du keine Produkte verwahren musst, kannst du in deinem Online Shop beliebig viele Produktarten hinzufügen.

Deinen Vorstellungen und Wünschen sind keine Grenzen gesetzt, was uns zum weiteren Vorteil bringt: Wenn du dich entscheiden solltest, besonders große und unhandliche Artikel anzubieten, sind die Transportkosten eigentlich am größten, aber diese entfallen für dich, weil dein Dropshipping-Partner für die Lieferung und den Transport zuständig ist.

Neben den überzeugenden Chancen, die sich aus Dropshipping entfalten, gibt es auch Nachteile, die ich jetzt darstellen möchte. Ein Nachteil ist, dass der Lieferant im Grunde für alles zuständig ist. Du selbst wirst die Lieferung nicht sehen können und musst blind vertrauen. Außerdem bist du sehr stark von ihnen abhängig und wenn sich Probleme ereignen sollten, fällt die Kundenbewertung im schlimmsten Fall für dich schlecht aus.

Möglicherweise nutzen die Lieferanten deine Abhängigkeit auch aus und wollen ihre Gewinnmargen erhöhen, sodass du mehr von deinen Umsätzen abgeben musst. Ersteres kannst du teilweise vorbeugen, indem du vorher vorsichtig auswählst und immer mal wieder Kontrollen verlangst.

Der Kontrollverlust hat aber noch eine weitere Konsequenz: Bei Retouren besteht die Gefahr, dass alles schnell unübersichtlich wird und der Kunde im schlimmsten Fall überhaupt nicht bedient wird. Dies wirkt sich auch wieder direkt auf dich aus, denn in der Kundenbewertung wird Bezug auf deine Seite genommen und so stehst du schlecht da.

Rechtliches

Neben Aktivitäten, die rein unternehmerischen Zwecken dient, müssen auch gesetzliche Vorschriften eingehalten werden. Insbesondere im europäischen Raum gibt es einiges zu beachten.

Ich werde jetzt einige bedeutsame Vorschriften nennen und erläutern, damit du ein Grundbild vom Vermarkten hast, aber ich empfehle dir dich näher zu informieren, bevor dir ein saftiges Bußgeldverfahren droht.

AGBs

Die allgemeinen Geschäftsbedingungen sind vom Unternehmer vordefinierte Vorschriften, denen der Käufer zustimmen muss, ansonsten kommt kein Kaufvertrag zustande.

Im Gesetz gilt bei den AGBs die Regel, dass wenn bei nicht legitimen Angaben ein Prozess zustande kommt, zugunsten des Verwenders (hier der Käufer) entschieden wird, da das Motto gilt: „Wenn du schon AGBs aufsetzt, dann kannst du es auch richtig machen“.

Zudem müssen AGBs eindeutig gekennzeichnet sein und dürfen keine verwirrenden Floskeln enthalten.

Copyright

Sei auch hier vorsichtig und achte darauf, dass Schutzrechte der Marken beachtet werden und dass du vor allem nicht gegen sie verstößt, wenn du ein eigenes Design entwerfen lässt.

DSGVO

Die Datenschutz-Grundverordnung gilt in der Europäischen Union für Unternehmen, die im Internet aktiv sind, damit sie behutsam mit personenbezogenen Daten umgehen. Es muss eine Einwilligung eingeholt werden, damit Unternehmen Daten verarbeiten dürfen.

Facebook Ads Banner
Facebook Ads mobile Banner

Schlusswort

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Dropshipping, insbesondere mit Shopify ein gutes Konzept ist und dass die Vorteile tatsächlich überwiegen und man mit guter Vorbereitung und Planung genug Gewinne erzielen kann, um davon zu leben.

Sogar das Aufbauen einer eigenen Marke ist gar nicht mal so kompliziert. Gleichzeitig darf man sich nicht ausruhen, sondern muss auf dem aktuellen Stand bleiben und seinen Shop entsprechend anpassen.

Bewerte diesen Artikel
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne

1 Bewertung(en), durchschnittlich: 5,00 von 5

Loading...

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.