Texte kaufen: 9 Tipps für den Kauf von Texten!

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Viele große Webportale kaufen sich einen Teil ihrer Artikel bei externen Dienstleistern ein und auch so mancher SEO betreibt mehr Websites als er mit ordentlichen Inhalten füllen kann. Also müssen freischaffende Texter oder gleich ganze Agenturen her. Für den einen soll es möglichst billig sein, der andere sucht anspruchsvolle Fachtexte, die viel Recherchearbeit erfordern.

Doch alle haben sie eines gemeinsam: Sie schreiben kryptische Aufträge, lassen den Verwendungszweck der Texte im Dunkeln und lassen sich von ihren Autoren jedes Details aus der Nase ziehen.

Ein Grund dafür dürfte das massive Wachstum an Textbedarf sein, welches den Markt überschwemmt. Du denkst du gehörst nicht zu dieser Gattung? Deine Aufträge sind sauber formuliert und klar verständlich? Dann prüfe ob du diese sieben Punkte beherzigst wenn du einen Auftrag erteilst.

Portale oder direkter Kontakt?

Spätestens seit Content.de ist die Beschaffung von Texten kein Problem mehr. Durch die vier Qualitätsstufen ist für (fast) jeden etwas dabei. Die Preise bewegen sich zwischen 1,2 und 6 Cent pro Wort, ein 200 Wörter Artikel ist also schon für 2,70 € zu haben. Ich selbst habe bisher fast ausschließlich mit der 4 Sterne Klasse Erfahrungen gesammelt und war dort immer sehr zufrieden.

Natürlich hat Content.de auch Nachteile. Für die Vermittlung der Aufträge wird ordentlich zugelangt und bei Open Orders weiß man nicht wer dahinter steckt. Dafür hat man ein einheitliches Schema, nach dem jeder Auftrag abgewickelt wird.

Wenn es wirklich hochwertige Texte oder mehre Artikel zu einem Themengebiet sein sollen, ist nach wie vor der direkte Kontakt zu einem Texter oder einer Agentur die beste Wahl. Es gibt eine Vielzahl von Anbietern und Freelancer. Diese kommen und gehen so schnell, dass es sehr schwer ist wirkliche Empfehlungen auszusprechen. Natürlich helfen Referenzen und Empfehlungen aber im Prinzip kann man sich nur auf die eigenen Erfahrungen verlassen, wenn es um die Auswahl der richtigen Autoren geht.

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Aufträge erteilen

Egal wo und wie man einen Text in Auftrag gibt, einige Fehler begehen sehr viele Webmaster. Daher habe ich einige Texter gefragt, welche Informationen am häufigsten vergessen werden und wie sie sich das ideale Gesuch vorstellen.

1. Wo du Suchen musst

Zu allererst ist da das Thema, welches grundlegend über die Wahl des Texters entscheidet, da nicht jeder gewillt ist, 50 Artikel über Intimbekleidung & Körperschmuck über jeweils 500 Worte zu schreiben. Daher: In den richtigen Kreisen suchen und die richtigen Leute ansprechen. Leider ist der Markt für Internettexte bzw. “Content” noch alles andere als ausgereizt oder gar überlaufen. Ballungspunkte gibt es bisher kaum, was die Auswahl an themen- und stilspezifischen Textern natürlich erschwert.

Trotzdem kann man in einer Community verschiedene Typen von Schreibern kennen lernen und sich dann ihrer Dienste bedienen. Diese Communities gibt es bereits, doch sie sind einerseits nicht leicht zu finden, andererseits oft auch kaum belebt.

Neben Content.de und Textbroker.de sind wohl Facebook Gruppen, Xing und das Abakus Internetmarketing Forum die größten Sammelpunkte für Autoren und Auftraggeber. Auch Ghostwriter-Plattformen wie Wirschreiben.ch können zielführend sein. Ein weiterer Tipp ist noch Contentworld.com. Mit dieser Seite konnte ich aber bis jetzt keine Erfahrungen sammeln. Weiter Portale werden in Punkt 9 vorgestellt.

2. Sei präzise

Als Auftraggeber solltest du präzise beschreiben, was du genau brauchst – nichts ist für beide Parteien ärgerlicher, als ein Missverständnis und der daraus resultierende “falsche” Text. Wenn du einem Autor einen schlampig formulierten Auftrag gibst, hat er zwei Möglichkeiten:

  1. Er meldet sich mit Rückfragen
  2. Er schreibt den Text einfach so

Im ersten Fall vergeudet ihr beide unnötige Zeit, die du euch hättest sparen können, wenn dein Auftrag präzise formuliert gewesen wäre. Im zweiten Fall kannst du Glück haben und bekommst den Text, den du haben wolltest.

Höchstwahrscheinlich wirst du aber unzufrieden sein und muss entweder den Text reklamieren oder selber nachbessern. Doch wie verhindert man Missverständnisse? Diese Punkte im Briefing könnten helfen:

  • Seriös oder locker?
  • Sachlich oder emotional?
  • Pompös oder auf das Wichtigste reduziert?
  • Jugendlich oder erwachsen?
  • Persönliche Anteilnahme oder sachliche Distanziertheit?
  • Welches Besucherklientel soll angesprochen werden?
  • Soll der Text verkaufen, informieren, Bedarf wecken oder alles zusammen?
  • Welchen Umfang soll der Text haben?

Beschreibung der Zielgruppe: Der Texter sollte möglichst präzise Informationen darüber erhalten, wer seinen Text lesen soll: Alter, Geschlecht, Ausbildung, Interessen und alles, was du über deine Zielgruppe weißt, solltest du dem Texter mitteilen. Im Endeffekt läuft auf diese Fragen hinaus: Wen spreche ich an? Was soll der Text leisten? In welchem Kontext wird er veröffentlicht?

3. Sei höflich

Auch bei der Ansprache ist Vorsicht geboten. Zwar ist das Du bei den meisten Standard, jedoch gibt es auch Leute, die auf das Sie setzen. Also solltest du -nur zur Sicherheit- den Texter mit Sie anschreiben. Ein freundlicher Ton ist natürlich selbstverständlich. Auch, wenn sich Auftraggeber auf Plattformen wie Content.de oft für was “besseres” halten.

Der Annahme, dass du es sowieso nur mit dummen Hausfrauen und faulen Schülern zu tun hast und mit diesen umspringen kannst wie du möchtest, solltest du nie erliegen. Auch wenn ich im Web kein Fan des Speziens bin, gehört Höflichkeit einfach dazu und ist das A und O jeder Geschäftskommunikation. Auch wenn ein Texter wirklichen Mist gebaut hat, immer freundlich bleiben!

4. Budget

Texter freuen sich, wenn die Anfrage gleich eine Budgetvorstellung enthält. Natürlich will jeder möglichst billig davonkommen. Aber wenn ein Texter eine Anfrage über 50 Texte zum Thema Staubsauger & Zubehör über ja 400 Worte bekommt, ist er nicht bereit über ein Budget von 75 € zu reden.

Hier liegt es denke ich in der Natur der Sache, dass beide Seiten möglichst spät eine Summe nennen möchten, um auszuloten wie hoch, bzw. niedrig der andere von sich aus gehen würde. Dennoch solle eine grobe Orientierung ob man Schrottinhalte oder Premiumbeschreibungen benötigt selbstverständlich sein.

5. Für Massenauftrage: Variationen?

Bei Daueraufträgen bzw. Gesuchen über 30, 50 oder 100 Texten ist es dazu noch wichtig, wie sehr sich die Artikel unterscheiden sollen, wenn sich alle auf einen Themenkreis beziehen. Oft geht es einfach nicht ohne sich zu wiederholen. Die Informationsquellen für Anleitungen zum Reinigen, Warten, Benutzen und Entsorgen von Rasenmähern sind nun mal beschränkt.

Ob sich der Texter nun Informationen zusammenreimen muss oder einfach Bekanntes in anderer Konstellationen wiederverwenden kann ist eine Information, die Zeit und Aufwand für den Texter spart und damit auch die Kosten der Webmaster merklich verringern kann.

Es ist eben einfach etwas anderes ob man 50 gleichartige Texte für verschiedene Artikelverzeichnisse benötigt oder ob aus den Artikel eine eigenständige Internetseite enstehen soll. Im ersten Fall sind Überschneidungen und Wiederholungen egal, im zweiten fatal.

6. Für SEOs: Keywords?

Soll der Text bestimmte Keywords enthalten? Viele Texte werden von Suchmaschinenoptimierern in Auftrag gegeben und wenn man als SEO bestimmte Begriffe im Text erwähnt haben möchte, dann sollte man das auch direkt sagen.

Ich hab die Erfahrung gemacht, dass du dann aber immer noch einmal betonen solltest, dass der Text für Menschen normal lesbar sein soll und keine Aneinanderreihung von Keywords werden darf.

Mir wurden schon Texte mit den aberwitzigsten und auch nach mehrmaligem Lesen nicht verständlichen, grammatikalischen Konstrukten vorgesetzt weil dem Autor im letzten Satz einfiel, dass er ja noch drei Kombinationen von je zwei Wörtern im Text unterbringen soll. Ich sags mal so: Jeder Article Spinner hätte da besser Arbeit geleistet. 🙂

7. Fristen

Ein Punkt der häufig vergessen wird sind Fristen. Bis wann wird der Text benötigt? Nichts ist ärgerlicher als ewig auf einen Artikel warten zu müssen, den man dringend benötigt.

8. Wie es nicht aussehen sollte

Ich brauche Content für die Startseite meiner Homepage. Kannst du einen Text für mich erstellen?Du glaubst, solche Aufträge gibt es nicht? Oh doch! Aber ich hoffe, dass es nach diesem Artikel ein paar weniger werden.

9. Wo finde ich Autoren?

Auf diesen Seiten findet man Autoren oder kann seine Dienste als Texter anbieten.

Und dann gibt es natürlich noch die Textbüros:

Die Kommentarfunktion darf gerne genutzt werden um von eigenen Erfahrungen (sowohl als Auftraggeber, als auch als Autor) zu berichten und weitere Portale und Texter aufzulisten.

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11 Kommentare
  1. Galerist

    Also ich habe schon öfter was bei Textbroker schreiben lassen – Das ging super! Leider bin ich im Forum von ABAKUS schon öfter auf die Nase gefallen!

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  2. Ich bin seit einiger Zeit auf Contentworld.com aktiv und habe bereits einige Artikel veröffentlicht. Einerseits stört mich der geringe Auszahlungsbetrag, der bei 71,5% der Einnahmen liegt, andererseits ist es dort (passenderweise) nicht sehr aktiv. Momentan sind nur 30-40 Textgesuche vorhanden, wobei die Themenauswahl und Ausschüttung mehr als dürftig ist. Texter sind Dienstleister, keine Markthändler.

    Antworten
  3. Dirk

    Ich habe bisher mit Textbroker sehr positive Erfahrungen gemacht. Allerdings kann ich deinen Punkt 2 nur bestätigen. Man muss schon sehr präzise formulieren was man will.

    Leider gibt es dort aber auch immer wieder Autoren, die Aufträge annehmen, obwohl sie von dem Thema überhaupt keine Ahnung haben. Dann bekommt man einen Text nur mit Geschwafel, der aber von dem eigentlichen Thema abweicht.

    Trotzdem sind die meisten Texte für mich sehr positiv ausgefallen.

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  4. Wollen wir das Internet zumüllen? Ich versteh irgendwie denn Sinn des ganzen nicht so ganz. Also wenn man selbst keinen Content für seine Seite hat dann sollte man die Seite ab besten abschalten. Andere dafür zu bezahlen Texte zu schreiben um seine Seite zu füllen und dadurch ein gutes Ranking zu kriegen ist echt arm. Ich weiß echt net was ich dazu sagen soll… wir ärgern uns über Spam den wir per Mail kriegen und spammen dann das Internet zu mit Content den eigentlich keiner haben will, der nur dazu da ist das Google-Ranking zu verbessern. Na Bravo!

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    • So ganz kann ich dieser Theorie nicht zustimmen. Zeitungsartikel werden auch von “anderen bezahlten Textern” geschrieben. Die Zeitung gehört (meistens) einer Firma. Diese bezahlt (freie) Journalisten und Texter für das Sammeln und Erstellen von Inhalten für die Zeitung. Überleg doch mal, warum Menschen zitiert werden und nicht Zeitungen……

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      • Naja aber ne Zeitung funktioniert nicht nach dem Prinzip “Ich will nen Text also such ich jemanden der ihn schreibt”. Ne Zeitung ist nur eine bestimmte Zusammenstellung von bereits vorhandenen Informationen, mit dem Ziel Informationen weiterzugeben. Hier scheint es mir aber mehr darum zu gehen einen Text zu nem bestimmten Thema zu haben nur um den Text zu haben weil man keine leere Seite ins Netz stellen kann. Aber wenn man keinen Inhalt für ne Seite hat dann sollte man auch keine machen!

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  5. Sly

    Ich arbeite bei Textbroker und bin eigentlich Philosoph. Diese bezahlten Texte verbessern nicht nur das Ranking der Seite, sondern sie enthalten auch sehr brauchbare Informationen. Ich persönlich versuche immer so journalistisch wie nur möglich zu schreiben.

    Es kommt vorallem darauf an, wie präzise ein Kunde seine Wünsche äußert. Das vorallem beeinflusst die Qualität des Textes.
    Bei unklarer Definition kann ich selber auch nur erraten was der Kunde wünscht. Dabei kommt es schon mal zu Fehlern. Ansonsten ist dieser Service sehr empfehlenswert, da Jeder Texte in perfektem Deutsch dort ordern kann.

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  6. Mit Textbroker habe ich auch gute Erfahrungen gemacht. Allerdings eignet sich das IMHO nur wenn man Texte für allgemeine und gebräuchliche Dinge benötigt, und vor allem für Kurztexte. Für (ausführliche Fach-)Texte ist oft eine ausführliche Kommunikation mit dem Texter nötig, den man auch mal per Telefon erreichen kann. Und bei größeren Textvolumen möchte man auch im Vorhinein wissen welche Textqualität man bekommt.

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    • Markus

      Die Erfahrungen von Michi kann ich bestätigen. Textbroker ist gut für 08/15- und Standard-Texte, um günstigen Content zu bekommen. Für wichtige Webseiten ist ein professioneller Texter oder eine Texterin die bessere Wahl. Vor allem kann man sich dann auch persönlich abstimmen. Dieser Texter hat das zum Beispiel drauf. Ganz lustig ist auch das Blog auf seiner Website. Da Abakus hier auch angesprochen wurde: Ich glaub, da sollte man eher keine Texter suchen. Da tummelt sich doch so einiges an Möchtegerntextern.

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  7. Manuel

    Also ich habe schon des öfteren bei http://www.onlinetexte.com Texte erworben und bin mit der Qualität sehr zufrieden. Die Texte wurden immer pünktlich geliefert und der Preis ist auch in Ordnung.

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  8. Vielen Dank. Ich bin froh, dass es diesen Artikel gibt (Auftragnehmer-Sichtweise). Er hilft denen weiter, die Aufträge vergeben wollen und Leuten wie mir tut er gut.

    Über den mit “Wenn du einem Autor einen schlampig Formulierten Auftrag gibt…” beginnenden Abschnitt freue ich mich ganz besonders.

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