Vergebene Domain kaufen: Was tun, wenn die Wunschdomain vergeben ist?

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Sicherlich kennst du das Problem: Du möchtest eine Domain kaufen und stellst fest, dass sie bereits vergeben ist. Nun fragst du dich: Kann ich nicht auch eine vergebene Domain kaufen? Die Antwort darauf lautet ja. Allerdings musst du mit dem aktuellen Besitzer der Domain in Kontakt kommen, um ihm ein Kaufangebot zu machen.

Doch es gibt einiges zu beachten, wenn du deine bereits vergebene Domain kaufen möchtest. Deswegen werde ich mich in diesem Beitrag damit befassen, wie du eine vergebene Domain in deinen Besitz bringen kannst und worauf du alles achten musst, damit du alles richtig machst und auch nicht von listigen Domainverkäufern über den Tisch gezogen werden kannst.

Was ist der Unterschied zwischen einer „vergebenen“ und einer „verfügbaren“ Domain?

Der Unterschied zwischen einer „vergebenen“ und einer „verfügbaren“ Domain besteht darin, dass eine vergebene Domain bereits registriert und von jemandem genutzt wird, während eine verfügbare Domain noch nicht registriert ist und zur Registrierung zur Verfügung steht.

Eine vergebene Domain kann man kaufen oder mieten, sofern der aktuelle registrierte Eigentümer dazu bereit ist, die Domain zu verkaufen oder zu vermieten. Eine verfügbare Domain kann man hingegen direkt registrieren und nutzen.

Es ist wichtig zu beachten, dass es auch verfügbare Domains gibt, die nicht registriert werden dürfen, da sie beispielsweise Markenrechten unterliegen oder gesetzlichen Bestimmungen entgegenstehen.

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Was sind die Vorteile des Kaufs einer gebrauchten Domain?

Jetzt fragst du dich vielleicht, warum sollte ich überhaupt Domain wollen, die bereits jemand anderes registriert hat. Deswegen hier einige Vorteile des Kaufs einer gebrauchten Domain:

  • Domainname: Die meisten guten und einprägsamen Domainnamen sind leider schon vergeben. Insbesondere dann, wenn sie lediglich ein Primärkeyword ohne Zusätze enthält, das viele Suchanfragen bei Suchmaschinen erhält. Möchtest du so eine Domain haben, wirst du sie in der Regel jemand anderem abkaufen müssen.
  • Alter und Autorität: Eine gebrauchte Domain hat in der Regel eine längere Historie und damit ein höheres Domainalter. Dies führt häufig dazu, dass die Domain in den Augen der Suchmaschinen bereits Autorität hat, was zu schnelleren und besseren Rankings in den Suchergebnissen führen kann.
  • Traffic: Eine gebrauchte Domain kann bereits Traffic haben, was bedeutet, dass du Besucher bereits Website-Besucher hast,, ohne dass du viel Zeit und Geld für die Generierung von Traffic aufwenden musst.
  • Backlinks: Eine gebrauchte Domain kann bereits Backlinks haben, was bedeutet, dass sie von anderen Websites verlinkt wird. Dies kann dazu beitragen, dass deine Website in den Suchergebnissen besser rankt und mehr Traffic erhält. Außerdem sind gute Backlinks meist nur schwer zu bekommen oder müssen teuer eingekauft werden.
  • Branding: Eine gebrauchte Domain kann einen bekannten Namen oder eine bekannte Marke haben, die dir dabei helfen kann, deine Online-Präsenz zu etablieren und dein Branding zu stärken.
  • Zeitersparnis: Eine gebrauchte Domain hat häufig schon eine Historie und eine Struktur, das bedeutet, dass man weniger Zeit und Anstrengungen aufwenden muss um sie einzurichten und zu optimieren, als wenn man eine neue Domain registriert.

Wie kann ich eine vergebene Domain kaufen?

Doch wie genau kann ich nun eine gebrauchte bzw. vergebene Domain kaufen? Schließlich gehört sie ja schon jemand anderem. Das ist richtig, aber um die Möglichkeit zu bekommen, eine vergebene Domain zu kaufen, musst du folgende Schritte ausführen:

  1. Überprüfe ob die Domain bereits vergeben ist. Du kannst beispielsweise über Hosting-Anbieter eine Domain in Deutschland oder eine Domain in der Schweiz kaufen. Bei jedem halbwegs professionellen Hosting-Anbieter kannst du ganz einfach herausfinden, ob deine Wunschdomain noch verfügbar ist, indem du dort das Suchfeld für Domainnamen nutzt.
  2. Überprüfe, ob die Domain tatsächlich zum Verkauf verfügbar ist, indem du eine Whois-Abfrage durchführst. Dort wird dir angezeigt, ob die Domain bereits von jemand anderem registriert wurde.
  3. Kontaktiere den aktuellen Besitzer der Domain, um zu sehen, ob er bereit ist, die Domain zu verkaufen. Dies kann entweder direkt über die Kontaktinformationen, die in der Whois-Abfrage angezeigt werden, über das Impressum (falls vorhanden), über eine Domain-Verkaufsplattform wie Sedo oder über einen Domain-Broker-Service erfolgen.
  4. Wenn der Besitzer bereit ist, die Domain zu verkaufen, vereinbare mit ihm den Preis und die Zahlungsbedingungen.
  5. Sobald die Zahlung erfolgt ist und alle Details geklärt sind, wird der Besitzer die Domain an den Käufer übertragen. Dazu erhält der Käufer einen Auth-Code, den er bei seinem Hosting- oder Domainanbieter eingeben kann, um die Domain auf sich zu registrieren.
  6. Sollten auch die Website-Inhalte mitgekauft worden sein, erhält man in der Regel ein komprimierte ZIP- oder RAR-Datei, die entpackt werden muss. Diese Inhalte müssen dann über ein FTP-Programm wie Filezilla im Root Verzeichnis hochgeladen werden.
  7. Häufig erhält man beim Kauf der Website-Inhalte auch eine SQL-Datei, die beim eigenen Hosting Anbieter mittels der phpMyAdmin hochgeladen werden muss.
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Was ist ein realistischer Kaufpreis eine Domains?

Der Preis für eine Domain kann sehr unterschiedlich sein. Er hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Alter, der Beliebtheit, der Branche, den Inhalten (falls vorhanden) und der Länge der Domain. Einige Domains können für wenige hundert Euros oder sogar kostenlos erhalten werden, während andere für Tausende oder sogar Millionen von Euros verkauft werden können.

Ein allgemeiner Anhaltspunkt für den Preis einer Domain ist jedoch die Vergleichbarkeit mit ähnlichen Domains, die bereits verkauft wurden. Es gibt mehrere Online-Marktplätze wie Sedo, GoDaddy Auctions, NameJet und andere, wo man die Verkaufspreise von ähnlichen Domains nachschauen kann.

Für neue und weniger bekannte Domains sind Preise im Bereich von einigen hundert bis einigen tausend Dollar realistisch. Für besonders kurze, einprägsame oder branchenrelevante Domains, sowie für Domains mit hoher Traffic- und Suchmaschinenoptimierung kann der Preis deutlich höher liegen. Auch Domains, die ein hochrelevantes Primärkeyword ohne Zusätze enthalten, das viele Suchanfragen bei Suchmaschinen hat, sind meist sehr teuer.

Es ist wichtig zu beachten, dass der Preis der Domain auch von den Verhandlungen zwischen dem Käufer und dem Verkäufer beeinflusst werden kann. Zudem gibt es auch noch Kosten, die bei einem Domainkauf anfallen, wie zum Beispiel Übertragungskosten. Diese sind in dein meisten Fällen jedoch zu vernachlässigen.

Es gibt aber auch sogenannte Premium-Domains, die aufgrund der Registrierungsstelle monatlich wesentlich mehr kosten als normale Domain-Namen mit dieser Endung. Ich wollte mir beispielsweise mal Vergleich.blog registrieren. Allerdings hätte mich dies damals 700 Euro pro Monat gekostet, weil diese Registrierungsstelle für .blog-Domains diese als Premium-Domain eingestuft hatte.

Was sind die wichtigsten Faktoren, die den Preis einer Domain beeinflussen?

Es gibt mehrere Faktoren, die den fairen Preis einer bereits vergebenen Domain beeinflussen. Einige der wichtigsten Faktoren sind:

  • Keywords: Eine Domain, die ausschließlich ein gefragtes Keyword oder einen markenrelevanten Begriff enthält, wird in der Regel teurer sein als eine Domain ohne diese Begriffe.
  • Nachfrage: Eine Domain, die gefragt ist und von vielen Menschen gesucht wird, wird in der Regel teurer sein als eine Domain, die weniger gefragt ist.
  • Branche: Domains, die für bestimmte Branchen relevant sind, werden in der Regel teurer sein als Domains, die für allgemeinere Themen relevant sind.
  • Länge: Kurze und prägnante Domains werden in der Regel teurer sein als längere Domains.
  • Erweiterungen: Domains mit gängigen Erweiterungen wie .de .com, .org, .net werden in der Regel teurer sein als Domains mit weniger gängigen Erweiterungen wie .shop, .info.
  • Backlinks: Eine Domain, die bereits Backlinks von anderen Websites hat, insbesondere von hochwertigen anderen Websites, hat allein aufgrund dieser Backlinks einen hohen Wert. Hat sie allerdings nur Links von Spamseiten, kann dies den Preis reduzieren.
  • Traffic: Eine Domain, die bereits Traffic über Suchmaschinen erhält, wird in der Regel teurer sein als eine Domain ohne Traffic.
  • Alter und Autorität: Eine Domain, die länger registriert ist und eine höhere Alter und Autorität in den Augen der Suchmaschinen hat, wird in der Regel teurer sein.

Es ist wichtig zu beachten, dass der Preis einer Domain immer subjektiv und von vielen Faktoren abhängt, und dass es keine festen Regeln gibt, die den Preis einer Domain bestimmen.

Wie läuft die Übertragung einer gekauften Domain ab?

Wenn du eine Domain gekauft hast, möchtest du diese natürlich auch in deinen Besitz bringen. Die Übertragung einer gekauften Domain erfolgt dabei normalerweise in folgenden Schritten:

  1. Kaufvertrag: Der Käufer und Verkäufer vereinbaren den Preis und die Zahlungsbedingungen für die Domain. Es ist wichtig, dass alle Details des Kaufs in einem schriftlichen Vertrag festgehalten werden.
  2. Zahlung: Der Käufer leistet die vereinbarte Zahlung an den Verkäufer.
  3. Übertragung: Sobald die Zahlung erfolgt ist, wird der Verkäufer den Prozess der Übertragung der Domain einleiten. Dies erfolgt normalerweise über die Registrierungsstelle, bei der die Domain registriert ist.
  4. Auth-Code: Der Verkäufer wird nun den Auth-Code (ist vom Aufbau her mit einem Passwort zu vergleichen) für die Domain angefordert haben und diesen an den Käufer schicken.
  5. Bestätigung: Der Verkäufer registriert bei seinem Domain- oder Hosting-Anbieter die gekaufte Domain und gibt dabei den Auth-Code an. Der Verkäufer bestätigt die Übertragung durch die Änderung des Registrantenkontakts in der Whois-Datenbank.
  6. Freischaltung: Sobald die Übertragung bestätigt ist, wird der Käufer in der Lage sein, die volle Kontrolle über die Domain zu übernehmen und Änderungen an der DNS-Konfiguration, sowie an anderen Einstellungen vorzunehmen.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Übertragungszeit und die Anforderungen für die Übertragung von der Registrierungsstelle und der Art der Domain abhängen können. Einige Registrierungsstellen erfordern zusätzliche Schritte wie die Bestätigung des Käufers durch eine E-Mail oder das Einreichen von Dokumenten, um die Übertragung abzuschließen.

Die meisten Registrierungsstellen versuchen, die Übertragung so schnell wie möglich abzuschließen, um Unannehmlichkeiten für die Beteiligten zu vermeiden. In der Regel sind die Übertragungen innerhalb von 1 – 5 Tagen abgeschlossen. Es gibt jedoch auch Fälle, in denen die Übertragung aufgrund von Problemen mit den Registrierungsdaten oder anderen technischen Schwierigkeiten länger dauern kann.

Wie kann ich eine gute alternative Domain finden?

Natürlich besteht auch die Möglichkeit, dass der Besitzer deiner Wunschdomain diese nicht an dich verkaufen möchten. Dann gibt es mehrere Möglichkeiten, um eine gute alternative Domain zu finden:

  • Variiere die TLDs: Probiere es mit verschiedenen Top-Level-Domains (TLDs) wie .com, .net, .org .io oder länderspezifischen TLDs wie .de, .fr etc.
  • Brainstorming: Versuche, alternative Worte oder Wortkombinationen für deine Branche oder dein Unternehmen zu finden und überprüfe, ob diese als Domain verfügbar sind.
  • Verwenden Sie ein Wörterbücher: Um alternative Worte für deine Branche oder dein Unternehmen zu finden, kannst du auch ein Online-Thesaurus verwenden.
  • Domain-Marktplätze: Es gibt auch Domain-Marktplätze, auf denen du eventuell ähnliche gebrauchte Domains kaufen kann. Beispielsweise gibt es spezielle Facebook-Gruppen, in denen öfters Domains verkauft werden.
  • Verwende ein Domain Name Generator Tool: Es gibt viele Tools im Internet wie Lean Domain Search oder Namemesh die Ihnen helfen können, eine Domainname zu generieren, die Ihren Anforderungen entspricht.
  • Nutze Keyword Tools: Nutze Keyword Tools, die Autosuggest-Funktion von Google und die ähnlichen Suchvorschläge von Suchmaschinen, um auf neue Ideen zu kommen.

Es ist wichtig, dass die Domain leicht zu merken und einprägsam ist, sowie gut zu deinem Unternehmen bzw. deiner Branche passt, um die Auffindbarkeit und die Wiedererkennbarkeit zu erhöhen. Es kann auch Sinn machen einen einprägsamen zur Branche passenden Fantasienamen zu wählen. So haben es beispielsweise auch Google und Amazon gemacht.

Was sind die Risiken beim Kauf einer gebrauchten Domain?

Natürlich gibt es wie bei fast allem auch einige Risiken beim Kauf einer gebrauchten Domain. Welche Risiken es gibt, wenn du eine vergebene Domain kaufen willst, erfährst du nun:

  • Suchmaschinenstrafen: Eine gebrauchte Domain kann in der Vergangenheit für Blackhat-SEO-Praktiken oder Spamming verwendet worden sein, was dazu führen kann, dass sie von Suchmaschinen abgestraft wurde. Dies kann dazu führen, dass die Domain in den Suchergebnissen herabgestuft wird, was sich negativ auf die Sichtbarkeit der Inhalte auf dieser Domain auswirken kann.
  • Rechtsstreitigkeiten: Eine gebrauchte Domain kann in der Vergangenheit in Rechtsstreitigkeiten verwickelt gewesen sein. Es besteht die Möglichkeit, dass der Verkäufer nicht der rechtmäßige Besitzer der Domain ist oder dass die Domain von einem Dritten beansprucht wird. Häufig ist dies bei bekannten eingetragenen Markennamen der Fall.
  • Hacking oder Malware: Eine gebrauchte Domain kann in der Vergangenheit gehackt oder mit Malware infiziert worden sein. Dies kann dazu geführt haben, dass Besucher dieser Website auf Phishing-Seiten oder Schadsoftware weitergeleitet wurden, was die Glaubwürdigkeit und Reputation diese Domain beschädigt hat. Dies kann von Diensten denen Suchmaschinen oder E-Mail-Provider vertrauen gespeichert worden sein, was dazu führt, dass keine Rankings aufgebaut werden können oder E-Mails von dieser Domain pauschal im Spam-Ordner landen oder überhaupt nicht zugstellt werden.
  • Unbekannte Historie: Eine gebrauchte Domain kann eine unbekannte Historie haben. Es ist möglich, dass es Probleme mit ihr gibt, die nicht offensichtlich sind und erst später entdeckt werden. Es ist wichtig, sorgfältig zu recherchieren und sicherzustellen, dass die Domain eine saubere Historie hat, bevor man sie kauft. Ein Anhaltspunkt um die Historie einer Domain zu prüfen ist Archive.org.
  • Keine Gewährleistung oder Rückgaberecht: Wenn du eine gebrauchte Domain kaufst, gibt es normalerweise keine Gewährleistung oder Rückgaberecht. Es sei denn, du hast das Vertraglich mit dem Verkäufer vereinbart. Ansonsten trägst du das Risiko, dass die Domain Probleme hat, die du erst später entdeckst.

Was sind die besten Tipps für den Kauf einer gebrauchten Domain?

Folgende Tipps helfen dir bei dem Kauf einer gebrauchten Domain und dabei Fallstricke zu vermeiden. Dank diesen Tipps wirst du grobe Fehler beim Kauf einer vergebenen Domain vermeiden können.

  • Recherchiere die Historie der Domain: Stelle sicher, dass die Domain nicht in der Vergangenheit für Spamming oder Blackhat-SEO-Praktiken verwendet wurde und dass sie keine Strafen von Suchmaschinen erhalten hat.
  • Überprüfe den Traffic: Schau dir den Traffic an, um zu sehen, ob die Domain eine gute Menge an Besuchern hat. Einen ersten Anhaltspunkt hierzu kann SimilarWeb geben.
  • Prüfe die Backlinks: Schau dir die Backlinks an, um zu sehen, ob die Domain von anderen Websites verlinkt wird und ob die Backlinks von hoher Qualität sind. Hierzu kann bereits der Ahrefs-Backlink-Checker eine gute Hilfe sein.
  • Prüfe die Inhalte: Überprüfen (falls vorhanden) die Inhalte der Domain, um sicherzustellen, dass sie relevant und von hoher Qualität sind. Hier ist es wichtig auf die Wortzahl zu schauen und auch darauf, ob die Texte inhaltlich Sinn ergeben.
  • Prüfe den Preis: Vergleiche den Preis der Domain mit anderen vergleichbaren Domains, um sicherzustellen, dass du keine überteuerte Domain kaufst.
  • Prüfe den Eigentümer: Stelle sicher, dass der aktuelle Eigentümer der Domain der rechtmäßige Besitzer ist und dass er berechtigt ist, die Domain zu verkaufen. Du solltest auf jeden Fall eine Rechnung verlangen und dann die Daten der Rechnung beispielsweise über DasÖrtliche überprüfen. Wird eine Firmenadresse angegeben, solltest du überprüfen, ob es die Firma wirklich gibt.
  • Prüfe die Vertragsbedingungen: Lese die Vertragsbedingungen sorgfältig durch, um sicherzustellen, dass du mit den Bedingungen einverstanden bist und dass es keine versteckten Kosten oder Risiken gibt.

Was sind die häufigsten Fehler, die beim Kauf einer vergebenen Domain gemacht werden?

Gerade eben habe ich dir bereits einige Tipps gegeben um Fehler beim Domainkauf zu vermeiden. Dennoch möchte ich dir hier noch einige der häufigsten Fehler, die beim Kauf einer bereits vergebenen Domain gemacht werden aufzählen:

  • Keine Recherche: Eine Domain ohne gründliche Recherche zu kaufen, kann dazu führen, dass die Domain Probleme hat, die erst später entdeckt werden, wie z. B. Strafen von Suchmaschinen, Strafen von E-Mail-Providern, eine ungünstige Historie, oder Verstöße gegen geltendes Recht.
  • Überteuerter Preis: Eine Domain zu einem überteuerten Preis zu kaufen, kann dazu führen, dass du keinen guten Return on Investment (ROI) erhältst und dass du dir die Möglichkeiten, die du dir mit dem Geld hättest leisten können, entgehen lässt.
  • Keine Überprüfung des Eigentümers: Eine Domain von einem unseriösen Eigentümer zu kaufen, kann dazu führen, dass man Probleme bei der Übertragung der Domain hat oder dass die Domain gestohlen wurde und nicht legal zum Verkauf steht. Oder dass dir der Verkäufer den Auth-Code niemals zusendet und du die Domain somit nicht übertragen kannst.
  • Unklare Vertragsbedingungen: Eine Domain ohne genaues Prüfen der Vertragsbedingungen zu kaufen, kann dazu führen, dass du mit unerwarteten Kosten oder Risiken konfrontiert wirst.
  • Keine Berücksichtigung der Zukunftspläne: Eine Domain ohne Berücksichtigung deiner zukünftigen Pläne und Ziele zu kaufen, kann dazu führen, dass die Domain nicht deinen Anforderungen entspricht und dass du dich später dazu entscheiden musst, eine andere Domain zu kaufen.
  • Keine Berücksichtigung von Markenrechten: Eine Domain ohne Berücksichtigung von Markenrechten zu kaufen, kann dazu führen, dass man Probleme mit Markeninhabern bekommt und gezwungen wird, die Domain aufzugeben.
  • Keine Berücksichtigung von SEO-Aspekten: Eine Domain ohne Berücksichtigung von SEO-Aspekten zu kaufen, kann dazu führen, dass die Domain schlecht in den Suchergebnissen rankt und dass man Zeit und Geld aufwenden muss, um dies zu verbessern.
  • Keine Berücksichtigung von juristischen Aspekten: Eine Domain ohne Berücksichtigung von juristischen Aspekten zu kaufen, kann dazu führen, dass man Probleme mit gesetzlichen Bestimmungen oder Regulierungen bekommt.

Häufig gestellte Fragen

Hier möchte ich dir noch die am häufigsten gestellten Fragen im Zusammenhang mit dem Kauf von vergebenen Domains beantworten.

So sollen alle restlichen Unklarheiten ausgeräumt werden, so dass deinem Kauf oder Verkauf einer vergebenen Domain nichts mehr im Wege steht.

Was muss ich tun, um die Kontrolle über eine gekaufte Domain zu erlangen?

Sobald die Zahlung erfolgt ist und alle Details geklärt sind, wird der Besitzer die Domain an den Käufer übertragen. Der Käufer muss dann die Kontrolle über die Domain über die Registrierungsstelle übernehmen.

Hierzu wird der Käufer vom Verkäufer einen Auth-Code erhalten, denn er mit angeben muss, wenn er bei einem Domain- oder Hosting-Anbieter die bereits vergebenen Domain versucht zu registrieren. Dann wird es nämlich klappen.

Was passiert, wenn ich eine Domain kaufe und sie nicht verfügbar ist?

Wenn du eine Domain bei einem Domain- oder Hosting-Anbieter kaufst, die nicht verfügbar ist, erhältst du in der Regel dein Geld zurück. Bzw. kommt es meist gar nicht so weit, dass Geld von dir abgebucht wird.

Dennoch kann es sehr ärgerlich sein, wenn du deine gute Domain gefunden und registriert hast und dann im Nachhinein vom Domain- oder Hosting-Anbieter eine Mail kommt, dass die Domain leider nicht registriert werden konnte. Dagegen machen kannst du leider nichts.

Was passiert mit meiner Domain, wenn ich sie verkaufe?

Wenn du eine Domain verkaufst, überträgst du die volle Kontrolle und das Eigentum an die Person, an die du die Domain verkaufst. Du hast dann keine Kontrolle mehr über die Domain und kannst diese nicht mehr verwalten oder ändern.

Sobald der Käufer den Auth-Code von dir erhalten und die Domain auf sich übertragen hat, gehört die Domain nicht mehr dir, sondern dem Käufer. Zurückholen kannst du sie dann nicht mehr, außer durch Kulanz des Käufers oder vielleicht über ein Gerichtsverfahren, falls der Käufer nicht bezahlt.

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