Webkatalog erstellen: Google liebt Webkataloge…

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…aber nur, wenn sie gut gemacht sind. Diese Grundvoraussetzung sollte eigentlich bei jedem Internet-Projekt den Ausschlag geben. Warum aber liebt Google plötzlich wieder Webkataloge?

Hatte der Suchmaschinenprimus nicht des öfteren verdammt viele Webkataloge ins PR-Nirvana geschickt, um dem ausufernden Linkgetausche entgegenzuwirken? Haben sie gemacht, ja. Nun aber lässt man sich in Kalifornien mal wieder ein bisschen in die Karten schauen.

Im offiziellen Blog von Google wird erklärt, dass man das Prinzip Webkatalog (oder -verzeichnis) grundsätzlich begrüßt. Allerdings gibt es zu viele Ressourcen im Internet, die dem Anspruch eines guten Verzeichnisses nicht gerecht werden. Google will in seinen Ergebnissen guten Content liefern – für die User. Deshalb hat man nun ein paar Hinweise und Tipps veröffentlicht, wie ein guter Webkatalog aussehen könnte.

Laut Google sollte es mit einem eigenen Webverzeichnis klappen, wenn man z. B. so vorgeht:

  1. Eigene Nische suchen und Katalog nur zu einem interessanten Thema aufbauen
  2. gute Struktur mit klarer Navigation erstellen, Übersichtlichkeit und Usability bieten
  3. nur vernünftige Einträge in Kategorien zulassen, spammy Links aussortieren/ablehnen
  4. Mehrwerte über den Webkatalog hinaus bieten, Forum, Blog oder Lexikon einbinden

Liest man sich den Eintrag im Google-Blog aufmerksam durch, dann wird schnell klar, was mit diesen “Richtlinien” bewirkt werden soll. Webmaster und alle, die sich dafür halten sollen das Netz mit guten Informationen und Projekten füttern, damit Google bessere Ergebnisse liefern kann.

Für die anderen Suchmaschinen gilt das natürlich auch. Im Prinzip erklärt man bei Google mit den Hinweisen eigentlich nur das, was immer schon gegolten hat, jetzt gilt und auch in Zukunft immer mehr gelten wird:

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Content is King!

Dieser Spruch manifestiert sich im Internet immer mehr zur absoluten Formel. Es geht um Inhalte. Google will guten Content, um Informationen zu allen Themen anzuzeigen. Nur durch guten Content wird man in Zukunft mit einer Website erfolgreich sein können.

Spätestes wenn das Thema “Latent Semantic Optimzation” (LSO) zur Ermittlung der Suchmaschinenergebnisse stärker herangezogen wird, sollte sich guter und zahlreicher Content noch mehr auszahlen als heute. Nicht nur in Webkatalogen.

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2 Kommentare
  1. Sehr hilfreicher Beitrag.

    So betrachtet macht das Ganze auch Sinn. Ich habe noch keinen Webkatalog gesehen, der diese Kriterien erfüllt. Viele wirken sehr unseriös und werden nicht gepflegt. Häufig sogar auf unverschlüsselten Seiten.

    Sollte man einen Webkatalog komplett selbst erstellen oder gibt es gute Templates dafür?

    Antworten
    • Das kommt drauf an, wie gut man programmieren kann, wie viel Zeit man hat und wie viel Budget man hat. Generell ist es immer schlauer Vorgefertigtes zu verwenden, sofern dies den gewünschten Zweck erfüllt. Gibt es sowas nicht, muss man das Vorgefertigte anpassen oder etwas eigenes erstellen (lassen).

      Antworten

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